Third-Party-Daten sind Informationen, die Unternehmen nicht selbst erheben, sondern von externen Anbietern beziehen. Sie helfen dabei, Zielgruppen besser zu verstehen, neue Potenziale zu identifizieren und Marketingkampagnen gezielt auszurichten. Besonders für die Neukundengewinnung können Third-Party-Daten eine wertvolle Ergänzung zu den eigenen Daten sein.
Viele Unternehmen kennen ihre bestehenden Kund:innen gut, verfügen aber nur über wenige Informationen zu potenziellen Neukund:innen. Third-Party-Daten helfen dabei, neue Zielgruppen zu identifizieren und Kampagnen gezielt auszurichten. Gerade wenn eigene Datenbestände begrenzt sind, liefern sie wertvolle zusätzliche Erkenntnisse für eine erfolgreiche Marketingplanung.
Third-Party-Daten werden von spezialisierten Datenanbietern erhoben und Unternehmen für Marketingzwecke zur Verfügung gestellt. Sie können beispielsweise Informationen zu Zielgruppen, Regionen, Kaufkraft oder dem Wohnumfeld enthalten. Unternehmen nutzen diese Daten, um geeignete Zielgruppen auszuwählen oder bestehende Erkenntnisse zu ergänzen. Besonders wirkungsvoll sind Third-Party-Daten, wenn sie gemeinsam mit eigenen First-Party-Daten eingesetzt werden.
Ein Anbieter von Motorradbekleidung möchte neue Kund:innen für seine Frühjahrskollektion gewinnen. Eigene Kundendaten reichen dafür nicht aus. Mithilfe von Third-Party-Daten werden zusätzliche Zielgruppen identifiziert, die aufgrund ihrer Merkmale und Interessen gut zum Angebot passen. Diese potenziellen Kund:innen werden anschließend über Print-Mailings und digitale Kampagnen angesprochen. So erweitert das Unternehmen seine Reichweite und erschließt neue Käufergruppen.
Third-Party-Daten helfen dir dabei, neue Zielgruppen zu erschließen und bestehende Erkenntnisse sinnvoll zu ergänzen. Sie erweitern den Blick über den eigenen Kundenbestand hinaus und schaffen eine fundierte Grundlage für datenbasierte Marketingentscheidungen. In Kombination mit eigenen Daten entsteht ein noch vollständigeres Bild deiner Zielgruppe.
Third-Party-Daten sind nicht dasselbe wie First-Party-Daten.
First-Party-Daten erhebst du selbst – beispielsweise über deine Website, dein CRM oder bestehende Kund:innen. Du kennst ihre Herkunft und nutzt sie für die Kommunikation mit deiner eigenen Zielgruppe.
Third-Party-Daten stammen dagegen von externen Datenanbietern. Sie helfen dir dabei, neue Zielgruppen zu identifizieren, deinen Datenbestand sinnvoll zu ergänzen und potenzielle Neukund:innen gezielt anzusprechen.
Die größten Potenziale entstehen häufig, wenn First-Party- und Third-Party-Daten sinnvoll miteinander kombiniert werden. So lassen sich bestehende Kundenerkenntnisse erweitern und neue Zielgruppen noch präziser auswählen.
Sind Third-Party-Daten noch zeitgemäß? Ja. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen im digitalen Marketing verändert haben, spielen hochwertige Third-Party-Daten weiterhin eine wichtige Rolle – insbesondere für die Zielgruppenplanung, die Neukundengewinnung und datenbasierte Cross-Channel-Kampagnen.
Sind Third-Party-Daten datenschutzkonform? Ja, sofern sie rechtmäßig erhoben und entsprechend der geltenden Datenschutzbestimmungen genutzt werden. Unternehmen sollten deshalb ausschließlich mit seriösen Datenanbietern zusammenarbeiten.
Sollten Unternehmen nur auf First-Party-Daten setzen? First-Party-Daten bilden eine wichtige Grundlage für das Marketing. Third-Party-Daten können diese sinnvoll ergänzen – insbesondere dann, wenn neue Zielgruppen erschlossen oder bestehende Erkenntnisse erweitert werden sollen.
AZ Direct unterstützt Unternehmen dabei, eigene Datenbestände sinnvoll zu ergänzen und neue Zielgruppen datenbasiert zu erschließen. Mit AZ DIAS stehen umfangreiche Zielgruppendaten für Print-, E-Mail- und Cross-Channel-Kampagnen zur Verfügung. Gemeinsam mit den eigenen First-Party-Daten entsteht eine fundierte Basis für eine präzise Zielgruppenansprache. Wenn Unternehmen ihre Daten datenschutzkonform mit weiteren Datenquellen analysieren möchten, bietet die adality GmbH dafür passende Data-Clean-Room-Lösungen.